Stellen wir uns für einen kurzen Moment vor, dass das Leben ein Film wäre. Dieser Film heißt „Mein Leben“ – oder noch besser: „Das Leben von (dein Name)“.
Wie in einem echten Filmsetting gibt es Hauptpersonen, Nebendarsteller, Statisten und Orte, an denen sich bestimmte Szenen abspielen. Diese Orte oder Filmsettings sind mit einer Vielzahl an Requisiten ausgestattet, die der Regisseur für nötig hält.
Soweit, so klar, oder?
FOKUS AUF DIE BÜHNE
Betrachte heute dein Leben als Film und fokussiere dich dabei nur auf das Setting – die Bühne, die Gestaltung deiner Umgebung. Nimm wahr, wie das Leben um dich herum „dekoriert“ und arrangiert ist:
Da steht ein Auto, eine Allee Bäume, Häuser, zwei Hunde, Statisten usw.
Und jetzt stelle dir vor, dass eine riesige Hand aus dem Himmel kommt und ein Objekt nach dem anderen sich in Luft auflöst:
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Bäume weg!
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Anstelle der Bäume ist einfach nichts – nur eine graue, leere Fläche.
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Statisten weg – und mit ihnen ihre Stimmen.
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Autos weg.
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Straßenmarkierung weg.
Stell dir vor, wie anders dein Leben wäre, wenn all diese Requisiten nicht Teil deines Films wären. Wie würde sich diese Szene anfühlen, wenn sie in einem völlig leeren Raum stattfände?
BRINGE DIE WELT ZURÜCK
Hol nun die Dinge wieder in dein Bild und spüre, wie sich das anfühlt.
Hat sich deine Beziehung zu den „Alltagsgegenständen“ deines Lebensfilms verändert?
Betrachtest du sie jetzt vielleicht mit anderen Augen?
🌟 Vergiss Regeln – hier zählt nur deine Erfahrung und das Kichern, wenn du merkst, wie lebendig selbst ein grauer Parkplatz werden kann.
